Padre (Perl Application Development and Refactoring Environment) 0.20

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Padre (Perl Application Development and Refactoring Environment), eine neue IDE für Perl, die besonderen Wert auf Benutzerfreundlichkeit legt, ist vor ein paar Tagen in der Version 0.20 erschienen.

Vor allem für Einsteiger

Gabor Szabo, Perl Trainer und Initiator des Padre Projektes, kennt die Schwierigkeiten, mit denen Einsteiger in die dynamische Programmiersprache Perl konfrontiert werden, sehr gut.

Gerade Einsteiger mit Windows-Hintergrund verstehen nicht, das es keine wirklich gute IDE für Perl gibt. (Einsteiger mit Linux-Hintergrund wundern sich hier eher weniger, die sind noch ganz andere Ecken und Kanten gewohnt.)

Eines der Ziele des Padre-Projekts ist daher die Unterstützung für Einsteiger, insbesondere Programmieranfänger mit Windows-Hintergrund.

Häufig gewünschte Features von Einsteigern (m/w)

  • Gutes Syntax Highlighting
  • Automatische Prüfung der Syntax
  • Hervorhebung der Klammern und Anzeige der zusammengehörenden Klammern
  • Code-Vorschläge und automatische Vervollständigung bei Schlüsselwörtern
  • Anzeige der nötigen Parameter für Perl-Schlüsselwörter
  • Kontextsensitive Hilfe für Variablen, Schleifenkonstrukte und Module
  • Integrierte Anzeige der Dokumentation (Pod-Viewer)
  • Integrierter Debugger (Breaks, Watches, usw.)
  • Direkter Sprung zu Codeabschnitten oder Zeilen, die ein die() oder warn() auslösen
  • Mouse over Tooltips mit Variableninhalten
  • Integriertes Ausgabefenster
  • Highlighting für Regexes

Bereits umgesetzte Features

Einige der geplanten Features sind in der Version 0.20 bereits umgesetzt.

Syntaxhighlighting

Ein absolutes Muss.

padre.0.20-syntax-highlight_klein.png

Perldoc

Sobald der Mauszeiger oder Cursor am Ende eines Schlüsselwortes steht, wird der passende Abschnitt aus perldoc angezeigt.

padre.0.20-perldoc_klein.png

Integriertes Ausgabefenster

Ein tolles Feature für Einsteiger, die nicht besonders gerne auf der Kommandozeile arbeiten.

padre.0.20-run-script01_klein.png

padre.0.20-run-script01_klein.png

Das Ausgabefenster zeigt übrigens auch die Fehler und Warnungen aus STDERR an.

Explorer für Unterprogramme

Neben der Übersicht der Unterprogramme in einem separatem Frame, kann man auch per Doppelklick direkt zur Subroutine springen.

padre.0.20-sub-browser_klein.png

Plugins

Padre lässt sich über in Perl geschriebene Plugins bequem erweitern.

padre.0.20-plugin-manager_klein.png

Ich schätze besonders das Vi-Plugin: Damit läßt sich Padre genauso bedienen wie Vi. Cool.

Fazit

Trotz der kleinen Versionsnummer schon ein guter Editor. Ich werde Padre sicherlich in 2009 für Einsteigerschulungen einsetzen.

Siehe auch

1 Kommentare

Hallo,

vor ein paar Tagen ist die Version 0.50 rausgekommen - und bietet abgesehen vom Debugger (und der damit verbundenen Anzeige des Inhaltes von Variablen) alle in Deiner Liste genannten Punkte.

Grüße,
Sewi

PS: Installation und Update laufen wie gewohnt am Besten über CPAN.

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Über diese Seite

Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Thomas Fahle vom 7.12.08 11:28.

Talk: Epic Perl Coding ist der vorherige Eintrag in diesem Blog.

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