Dezember 2013 Archive

Renée Bäcker hat den Vortrag The Renaissance of Perl - Was sich in den letzten Jahren bei Perl5 getan hat auf der FrOSCon 2013 (Slides, Video Mitschnitt) und auf der OpenRheinRuhr 2013 (Slides) gehalten.

Sowohl auf der FrOSCon als auch auf der OpenRheinRuhr waren nach dem Vortag einige Besucher am Perl-Stand und haben sich bei Renée ausdrücklich für diesen Vortrag bedankt. Den meisten war nicht wirklich klar, was sich so alles geändert hat und welche coolen Tools es inzwischen gibt.

Es lohnt sich!

 

Ankündigung des Vortrags

Perl ist alt und riecht schon leicht modrig.

Das denken auf jeden Fall die Personen, die sich schon länger nicht mehr mit Perl beschäftigt haben.

Dabei hat sich in den letzten Jahren einiges -- auch innerhalb der Perl-Community -- getan.

Dieser Vortrag stellt einige dieser Neuerungen vor.

  1. Perl ist unleserlich! Das kann man machen, (muss|sollte) man aber nicht.
  2. Perl ist bei Perl 5 stehen geblieben. Die Sprache heißt Perl5 und ist in der Version 18.1 veröffentlicht (Perl5 18.1 kam im Mai 2013 heraus).
  3. Perl5 + Web = CGI.pm. Ja, vor über 10 Jahren. Heute benutzt man andere Techniken.
  4. Das Objektsystem in Perl5 ist so umständlich. Ein Elch und sein Gefolge kann helfen!
  5. Das Bauen und Ausliefern von Perl5-Paketen ist umständlich. Nicht wenn man seine Tools kennt.

Diese fünf Punkte zeigen, dass sich in den letzten Jahren einiges getan hat. Renée Bäcker möchte den Zuhörern diese Änderungen zeigen und zum Einsatz der Features und Pakete ermuntern.

 

Video des Vortrags

 

Slides des Vortrags auf der FrOSCon

 

 

Slides des Trainings von Dave Cross (Magnum Solutions Ltd) auf dem Londoner Perl Workshop 2013.

Does what it says on the tin. An introduction to Modern Perl programming aimed at programmers who have little or no experience in Perl.

Enjoy.

 

Vorschaubild für medium_132244826.jpg

Der freie Speicherplatz auf Festplatten bzw. Dateisystemen kann sowohl mit Filesys::Df als auch mit Filesys::DfPortable von Ian Guthrie einfach ermittelt werden.

Filesys::DfPortable funktioniert unter Linux und Windows, während Filesys::Df nur mit unixoiden Betriebssystemen funktioniert, dafür aber ein bereits geöffnetes Datei Handle als Argument verarbeiten kann.

 

Filesys::Df

Die automatisch importierte Funktion df liefert eine Referenz auf einen Hash mit Informationen über die freien und belegten Blöcke des Dateisystems zurück.

Da nicht alle Dateisysteme Inodes unterstützen, ist es erforderlich, explizit zu fragen, ob Informationen zu Indodes vorliegen.

#!/usr/bin/perl
use strict;
use warnings;

use Filesys::Df;

my $df = df("/tmp");    # Default output is 1K blocks

if ( defined($df) ) {
    print "Total 1k blocks:             $df->{blocks}\n";
    print "Total 1k blocks free:        $df->{bfree}\n";
    print "Total 1k blocks avail to me: $df->{bavail}\n";
    print "Total 1k blocks used:        $df->{used}\n";
    print "Percent full:                $df->{per}\n";

    # Only filesystems that support inodes
    if ( exists( $df->{files} ) ) {
        print "Total inodes:                $df->{files}\n";
        print "Total inodes free:           $df->{ffree}\n";
        print "Inode percent full:          $df->{fper}\n";
    }
}
else {
    warn "Woops - something went wrong.\n";
}

Das Programm erzeugt z.B. folgende Ausgabe:

Total 1k blocks:             423301588
Total 1k blocks free:        230537836
Total 1k blocks avail to me: 209035272
Total 1k blocks used:        192763752
Percent full:                48
Total inodes:                26886144
Total inodes free:           26093840
Inode percent full:          3

Die Blöckgröße lässt sich über den zweiten Parameter der Funktion df() angeben. Wer lieber in Bytes rechnet, verwendet einfach die Blockgröße 1.

#!/usr/bin/perl
use strict;
use warnings;

use Filesys::Df;

my $df = df("/tmp", 1);    # output is bytes

if ( defined($df) ) {
    print "Total bytes:              $df->{blocks}\n";
    print "Total bytes free:         $df->{bfree}\n";
    print "Total bytes avail to me:  $df->{bavail}\n";
    print "Total bytes used:         $df->{used}\n";
    print "Percent full:             $df->{per}%\n";

    # Only for filesystems that support inodes
    if ( exists( $df->{files} ) ) {
        print "Total inodes:             $df->{files}\n";
        print "Total inodes free:        $df->{ffree}\n";
        print "Inode percent full:       $df->{fper}\n";
    }
}
else {
    warn "Woops - something went wrong.\n";
}

Das Programm erzeugt z.B. folgende Ausgabe:

Total bytes:              433460826112
Total bytes free:         236072210432
Total bytes avail to me:  214053584896
Total bytes used:         197388615680
Percent full:             48%
Total inodes:             26886144
Total inodes free:        26093880
Inode percent full:

Filesys::Df kann auch Informationen über ein Dateisystem an Hand eines bereits geöffneten Dateihandles ermitteln. Das ist recht praktisch, wenn man wissen möchte, wie viel Platz für das gerade laufende Perl Programm ($0) noch zur Verfügung steht.

#!/usr/bin/perl
use strict;
use warnings;

use Filesys::Df;

open( ME, "<", $0 ) or die "Can't open myself $!";

my $df = df( \*ME, 1 );    # Get information for filesystem at file

if ( defined($df) ) {

    print "Total bytes:              $df->{blocks}\n";
    print "Total bytes free:         $df->{bfree}\n";
    print "Total bytes avail to me:  $df->{bavail}\n";
    print "Total bytes used:         $df->{used}\n";
    print "Percent full:             $df->{per}%\n";

    # Only for filesystems that support inodes
    if ( exists( $df->{files} ) ) {
        print "Total inodes:             $df->{files}\n";
        print "Total inodes free:        $df->{ffree}\n";
        print "Inode percent full:       $df->{fper}\n";
    }
}
else {
    warn "Woops - something went wrong.\n";
}

Ausgabe wie oben.

 

Filesys::DfPortable

Filesys::DfPortable funktioniert, wie bereits gesagt, unter Linux und Windows und ist Filesys::Df ziemlich ähnlich.

Die automatisch importierte Funktion dfportable liefert eine Referenz auf einen Hash mit Informationen über die freien und belegten Blöcke des Dateisystems zurück.

Die Blöckgröße lässt sich über den zweiten Parameter der Funktion dfportable() angeben. Default Blockgröße ist dieses Mal 1, also Ausgabe in Bytes.

#!/usr/bin/perl
use strict;
use warnings;

use Filesys::DfPortable;

my $dfp = dfportable("C:", 1024); # Display output in 1K blocks

if ( defined($dfp) ) {
   print"Total 1k blocks:             $dfp->{blocks}\n";
   print"Total 1k blocks free:        $dfp->{bfree}\n";
   print"Total 1k blocks avail to me: $dfp->{bavail}\n";
   print"Total 1k blocks used:        $dfp->{bused}\n";
   print"Percent full:                $dfp->{per}\n";

   # Only filesystems that support inodes
   if ( exists( $dfp->{files} ) ) {
        print "Total inodes:                $dfp->{files}\n";
        print "Total inodes free:           $dfp->{ffree}\n";
        print "Inode percent full:          $dfp->{fper}\n";
   }

} else {
    warn "Woops - something went wrong.\n";
}

Das Programm erzeugt z.B. folgende Ausgabe:

Total 1k blocks:             26109948
Total 1k blocks free:        4299136
Total 1k blocks avail to me: 4299136
Total 1k blocks used:        21810812
Percent full:                84

Statt des Laufwerksbuchstabens können auch UNC Pfade wie '\\\\Server\\Freigabe' verwendet werden.

Filesys::DfPortable unterstützt, wie Filesys::Df, Inodes - das ist meiner Ansicht nach unter Portabilitätsaspekten etwas sinnfrei, da Windows Inodes erst gar unterstützt.

Wer unter Windows einfach nur wissen möchte, wieviel Speicherplatz noch verfügbar ist, und daher nicht alle Bells and whistles von Win32::DriveInfo benötigt, gewinnt mit Filesys::DfPortable ein wenig Portabilität.

 

Siehe auch

 

Bildnachweis

photo credit: Uwe Hermann via photopin cc

 

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